Susis Reisetagebuch, illustriert von Edi.

PROVENCE 2005

08.Juli
Abflug von Wien 12.50 Uhr Ankunft Nizza 14.40 Uhr OS 425

Wir lassen uns mit den Obis vom C& K zum Flughafen führen. Entgegen aller Erwartungen ist beim Check In nicht viel los. Wir warten trotzdem lange, da wir eine Anfängerin erwischen. Mittagessen gibt`s noch beim McDonalds und dann geht es ab nklickenach Nizza. Da anscheinend in ganz Europa Schlechtwetter herrscht, sehen wir nicht viel vom Flieger aus. Vor der Landung in Nizza wird es noch einmal unruhig, aber beim Aussteigen scheint die Sonne und uns ist gleich heiß. Das Hotel Novotel Nice Arènas ist gegenüber dem Terminal und wir gehen gleich zu Fuß. Kurz umziehen und dann fahren wir mit dem Linienbus in die Stadt. Wir wissen nicht genau wo wir aussteigen sollen, erwischen aber doch eine Station in der Altstadt und bummeln dann durch die engen Gassen. Die alten Häuser und verklickenwinkelten Gassen erinnern uns stark an italienische Städte.
An der Promenade des Anglais bewundern wir das türkisfarbene Meer. Die Kinder sind mit den Füßen gleich im Wasser, aber sonderlich heiß ist es eigentlich nicht.

Vom Colline de Chateau haben wir eine schöne Aussicht auf den Hafen und die Stadt. Abendessen gehen wir in eine Pizzklickeneria und es ist eigentlich ganz ok (bis auf den Gestank, der von den Mauern des Nebenhauses ausgeht). Im Reiseführer finden wir den Namen eines Eisgeschäftes, wo es angeblich 1001 Eissorten gibt. Das ist ein bisschen übertrieben, aber gut 100 Sorten hat Fenecchio schon. Das Eis schmeckt gut (auch das Kaktuseis) und danach schlendern wir die Promenade Richtung Hotel Negresco entlang. Leben ist hier am Abend noch genug, es gibt viele Spaziergänger und man kann die Künste mancher Inlineskater bewundern. Beim Hotel Negresco finden klickenwir dann recht schnell die Bushaltestelle, nur leider fährt um diese Zeit (ca.2200 Uhr) kein Bus mehr. Also wieder zurück zur Promenade und Thomas versucht ein Taxi aufzuhalten. Das gelingt leider nicht (anscheinend kann man hier Taxis nur per Telefon bestellen) und wir machen uns zu Fuß auf den Weg. Die Strecke ist aber einfach zu weit und Thomas bestellt dann in einem Hotel zwei Taxis, die uns in unser Hotel bringen. Wir sind ziemlich müde und die Füße schmerzen ordentlich.

 

09.Juli

Wir schlafen recht gut bis ¾ 9 Uhr und müssen uns dann fürs Frühstück schon beeilen. In der Nähe des Hklickenotels ist der Phönixpark, in dem das größte Gewächshaus der Welt steht. Die Pflanzen im Park und das Gewächshaus sind sehr schön klickenund wir brauchen lange, um alles zu sehen. Im Hotel checken wir dann nur mehr aus und gehen mit dem Gepäck wieder zum Flughafen, um die Autos abzuholen. Das ist dann eine kleine Odysee, denn wir müssen mit einem Bus zum anderen Terminal und von dort zu Fuß zum Parkplatz von Europcar. Dort heißt es dann anstellen, bis wir endlich die Autos bekommen. Ohne große Mühe finden wir auf die Autobahn und es geht Richtung Besse sur Issole. Bei der Autobahnabzweigung folgt uns Thomas nicht und wir werden getrennt. Wir finden ohne Probleme auf der Landstraße nach Besse, setzen uns am Dorfplatz in ein Cafè und warten auf die Obis. Sie kommen dann nach einigen Umwegen klickenauch nach Besse, wir rufen den Vermieter an und werden von ihm zum Haus geführt. Das Haus ist groß genug für uns alle mit einem sehr schönen Pool. Alles ist ein bisschen schmuddelig, aber wir werden es uns schon gemütlich machen. Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben, wollen wir zum Abendklickenessen ins Dorf fahren. Leider schaffen wir es nicht die Eingangstüre zuzusperren. Nach einigem Überlegen rufen wir den Nachbarn, den wir wegen des Swimmingpools um Hilfe bitten können, an, doch wir erreichen ihn nicht. Wir sind alle hungrig, daher lassen wir die Türe unversperrt. Das Restaurant in Besse heißt „La Remise“ (eine Empfehlung der Gattin unseres Vermieters) und es schmeckt uns allen sehr gut. Wieder zurück in „unserer“ Villa schafft es Thomas dann doch zuzusperren. Der Trick dabei ist, dass man den Griff nach oben drücken muss….

 

 

 

 

10.Juli

Edi und Thomas fahren mit dem Auto Frühstück holen und danach geht es in die Nachbarortschaft in einen größeren Supermarkt. Wir kaufen ordentlich ein und machen es uns im Haus gemütlich. Leider trübt es sich immer mehr ein, die Wolken werden immer dunkler und es beginnt tatsächlich zu schütten. Edi und Thomas sind laufen und haben das Glück von Nachbarn mit dem Auto nach Hause gebracht zu werden. Es schüttet wirklich ordentlich und es kühlt auch kräftig ab. Wir grillen trotzdem, essen zwar draußen ziehen uns aber dann doch ins Haus zurück.

11.Juli

Zuerst fahren wir zum Weingut „Le grand Clos“ in der Nachbarschaft, wo wir eine klickenkleine Verkostung machen und schließliklickench auch Wein kaufen. Weiter geht es dann auf kleinen Landstraßen zur Chartreuse de la Verne, einem Kloster aus dem 12.Jhdt. Das Kloster liegt sehr einsam in einer hügeligen, grünen Landschaft. Es wurde und wird komplett restauriert und wir konnten sehen, wie die Mönche früher gelebt haben. Eine „Wohnung“ bestand aus mehreren kleinen Zimmern und einem kleinen Gärtchen. Über Bourne les Mimosa, einem netten kleinen Dorf, fahren wir an die Küste und bleiben an einem Strand stehen, um zu baden. Anschließend geht es ins nicht allzu weit entfernte St.Tropez. Der Hafen und die kleinen Häuser rundherum sind sehr schön, nklickenoch dazu ziehen Regenwolken auf und die Abenddämmerung setzt alles in ein wunderbares Licht. Wir bewundern Yachten und auch toklickenlle Autos. Insgesamt ist aber recht viel los und wir fahren wieder Richtung Besse und hoffen, an einem netten Restaurant vorbeizukommen. Das ist leider nicht so einfach, wie wir uns das vorgestellt haben, da wir kaum Restaurants finden und die, die wir finden unerschwinglich sind. Schließlich überkommen uns Hunger und Durst und wir nehmen ein etwas teureres Lokal in Kauf, wo angeblich auch Camilla (die Gattin Prinz Charles) speist, wenn sie in der Provence ist. Zumindest ist ein Hund des Restaurants nach ihr benannt. Zurück zu den Autos gibt es dann eine böse Überraschung. Das Auto der Obis wurde aufgebrochen und die Strandtasche und die Bücher fehlen. Zum Glück ist am Auto nichts beschädigt und wir fahren, ohne die Polizei zu informieren, weiter.

 

12.Juli

Da die Herren gerne Mountainbikes mieten würden, fahren wir ins nächst größere Städtchen, nach Brignoles. Die Kleinstadt ist recht nett, wir gehen ein bißchen herum und finden dann auch eine Touristeninformation. Die Dame dort spricht sogar ein bißchen Englisch und wir bekommen einen Prospekt mit Adressen. Es kommt nur ein Ort zur Anmietung für uns in Frage. Zuerst noch ein Großeinkauf im Supermarkt und dann fahren wir, um den Fahrradverleih zu suchen. Doch leider müssen wir vor Ort dann erfahren, dass es das Geschäft schon seit ein paar Jahren nicht mehr gibt. Also doch keine Radtouren für unsere Männer. Am Abend grillen wir und spielen dann ein bißchen Tarock.

13.Juklickenli

Ca. 30km entfernt gibt es einen Klettergarten. Alle außer mir versucheklickenn es und die Einführung findet in einem Gemisch aus Englisch und Französisch statt. Brigitte absolviert noch den leichtesten Parcours und hört dann auf, während die anderen tapfer weiterkämpfen. Anita beendet dann am Anfang des dritten Parcours, aber der Rest hält bis zum Schluss durch. Trotz ziemlicher Müdigkeit am Ende hat es allen sehr gut gefallen.

 

klickenAm Nachmittag machen wir noch einen kurzen Besuch in St. Anastasie, einem kleinen Ort in unmittelbarer Nähe unseres Hauses. Der Ort sieht entzückend aus, viele kleine Gassen, alte Häuser, und alles auf einem Hügel erbaut. Allerdings haben wir noch nie einen Ort mit weniger Leben auf den Straßen erlebt. Ein einziges offenes Kaffeehaus mit Garten, allerdings leer mit Ausnahme des Besitzers, Susi und mir.

 

 

 

 

 

 

klicken

14.Juli

Heute ist um 0700 Uhr Tagwache, da wir nach Digne les Bains, einem Etappenziel der Tour de France, fahren wollen. Die Straße ist eine recht schmale Landstraße, führt über Hügel und dann mehr im Norden durch Hoklickenchebenen mit blühenden Lavendel- und einigen Sonnenblumenfeldern. Auf einer Anhöhe vor Digne parken schon viele Wohnmobile, deren Besitzer es sich in Sesseln gemütlich machen und auf die Radfahrer warten. Wir kommen noch rechtzeitig vor der Sperre des Ortes nach Digne und finden überraschenderweise sofort einen Parkplatz. klickenDie Strecke ist schon abgesperrt und wir schlendern zum Ziel. Edi und die Kinder suchen sich dort dann einen günstigen Platz hinter der Absperrung und warten auf die Rennfahrer. Die Obis und ich schlendern noch durch die Stadt, versorgen uns mit Essen und stellen uns in einer kleinen Gasse hinter die Absperrung. Vor den Radfahrern kommt eine ganze Wagenkolonne geschmückter Autos und es werden Kapperln und andere Werbegeschenke der Sponsoren verteilt. Die Stimmung ist super und die Radfahrer flitzen dann in einem ziemlich schnellen Tempo vorbei. Alle sind noch in einem Pulk beisammen. Da jetzt noch eine Bergetappe absolviert wird, haben wir noch genug Zeit und gehen dann an die Straße, wo die Rennfahrer wieder in den Ort kommen. Dort sehen wir dann alles noch einmal. Nach der Bergetappe führt jetzt ein Franzose, David Moncoutié (der dann auch gewinnt) und erstklickenklicken nach einiger Zeit kommt eine Verfolgergruppe und anschließend das Hauptfeld. Obwohl uns die Füße vom Stehen ganz schön weh tun, hat es uns allen sehr gut gefallen. Die Stimmung und das „Drumherum“ waren toll. Wir essen in einer kleinen Pizzeria und dann geht es wieder zurück nach Besse. Zum Glück ist es sehr lange hell und wir müssen nur das letzte Stück bei stockfinsterer Nacht fahren. Die Straßen sind im Dunkeln ohne die rechten Randbegrenzungen, wie bei uns, schon sehr ungewohnt zum Fahren. In Besse am Hauptplatz trinken wir noch etwas. Dort ist noch einiges los, da alle den Nationalfeiertag feiern.

15.Juli

Heute rasten wir uns aus. Wir bleiben im Haus, genießen den Pool und waschen unsere Schmutzwäsche.

16.Juli

Heute ist klickenwieder sportliche Aktivität angesagt. Wir fahren nach St.Cezaire, schlendern zuerst noch über den Markt und gehen dann in die Gorge de Signe zur Pont de Tuffe. Der Weg führt recht steil zwischen Olivenbäumen bergab und dann durch den Wald. Die Pont de Tuffe ist eine alte Steinbrücke und es gibt hier am Fluß einige Plätze, wo man Rast machen kann. Wir bleiben am Fluß und Edi und Tklickenommi gehen sogar schwimmen. Der Rückweg führt uns im schattigen Wald am Fluß entlang, wo es immer wieder einladende Stellen zum Picknicken gibt. Der Aufstieg ist dann ziemlich mühsam, es ist sehr heiß und der Weg ist auch nicht immer gleich zu finden. Wasser haben wir auch zuwenig dabei. Wir sind ziemlich froh, als wir den Ort, der richtig am Schluchtrand klebklickent, erreichen. Wir löschen dann gleich den Durst und fahren total verschwitzt nach Grasse. In einer Parfümerzeugung nehmen wir an einer kostenlosen Führung teil. Es ist eigentlich nicht sehr aufregend und die Düfte und Seifen, die man dort kaufen kann, überzeugen uns nicht. Die Stadt selbst ist sehr alt und es sind nur wenige Häuser restauriert. Wir essen in einem Restaurant auf einem der kleinen Plätze und fahren satt und müde in unser Quartier zurück.

 

17.Juli

Heute ist es richtig hklickeneiß und wir faulenzen am Pool. Am Nachmittag fahren wir (die Obis bleiben am Pool) dann Richtung Hyère zum Strand. Zuerst bleiben wir am Hafen und gehen ein bißchen shoppen. Anita findet einen Rock und ist zufrieden endlich etwas erstanden zu haben. Hyère liegt an einer langgezogenen Bucht mit einem schmalen Sandstrand. Wir fahren dann noch ein Stückchen die Bucht entlang und suchen uns dann ein Plätzchen an einem ziemlich überfüllten Strand. Das Meer ist hier sehr flach und das Wasser schön warm. Nach ca 2Stunden fahren wir wieder zurück (Fahrtdauer ca. 40min).

 

18.Juli

Wir planen heute in die Verdonschlucht zu gehen und stehen daher um 0700 Uhr auf. Leider ist es bewölkt und es beginnt auch leicht zu regnen. Nach einigem Überlegen ändern wir den Plan und fahren nach Marseille. Die Fahrt dauert ca 2 Stunden und wir finden sogar ohne Probleme ein Parkhaus am klicken

alten Hafen. Dort ist auch der Fischmarkt und wir sind fasziniert, was man hier so alles an Fisch zu sehen bekommt. Der Geruch ist auch ziemlich streng. Am Hafen gibt es einen kleinen Bummelzug, mit dem wir zur Notre Dame de la Garde fahren, eine Kirche oberhalb des Hafens von Marseille. klickenDie Aussicht ist trotz des eher trüben Wetters schön. Marseille ist von vielen Hügeln umgeben. Wieder in der Stadt, essen wir leckere Crêpes und macheklickenn dann einen Einkaufsbummel. Anita kann billige Converseschuhe erstehen und Tommi bekommt ein Trikot von Zinedine Zidane. Wir schlendern auch durch das alte Marseille mit seinen verwinkelten Gassen. Es wirkt aber so, wie die meisten Dörfer, sehr leer und ohne Leben. Die Häuser sind alt und sehr desolat, kleine Geschäfte (nicht einmal für Getränke) gibt es entweder nicht oder sie sind geschlossen. Am Hafen setzen wir uns dann in ein Cafe, denn unsere Füße schmerzen schon ziemlich. klicken

 

Zum Abendessen bleiben wir in der Stadt. Wir finden eine kleine Fußgängerzone, wo ein Restaurant neben dem anderen ist. Das Essen ist gut und danach geht es wieder zurück nach Besse.

 

 

 

 

19.Juli

Gegen Mittag fahren wir nach Antibes ins Marineland, einem Park ähnlich wie Seaworld. Wir sehen eine Delfin-, eine Wal-klicken und eine Ottershow. Delfin- und Walshow haben uns sehr gut gefallen, die Ottershow war eher schwach. Es gibt noch seklickenhr schöne Aquarien, leider sind auch sehr viele Leute hier und es heißt Anstellen vor den Becken. Zum Abschluß besuchen wir noch den angrenzenden Vogelpark, der uns aber sehr enttäuscht. Hier ist es schmutzig, es gibt zum Teil nur Plastikpflanzen und eine sehr große Auswahl an Tieren ist auch nicht zu sehen.

An der Küste fahren wir weiter nach Golfe Juan, wo Brigitte als Kind zweimal auf Urlaub war. klickenSie findet sogar das Haus, wo ihr Onkel gewohnt hat, wieder. Wir essen mit Blick auf den Hafen und gehen dann noch ein bißchen den Strand entlang. Die Obis fahren weiter nach Cannes, während wir zurück ins Haus fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.Juli

Wir stehen wieder um 0700 Uhr auf, diesmal passt das Wetter und wir fahren in den Norden zur Verdonschlucht. In Palud parken wir und erkundigen uns nach den Wanderwegen. Am besten ist, das Auto in diesem Ort zu parken und mit einem Taxi zum Ausgangspunkt des Weges, nach Chalet de la Maline zu fahren. klickenIn einer Pizzeria können wir ein Taxi bestellen und werden zum Weganfang gebracht. Für den Rückweg bestellen wir den Fahrer für 1830 Uhr zum Port Sublime. Der Weg geht zuerst in gemäßigten Kurven bergab, wird aber dann teilweise doch steiler und vor allem steiniger. Die Hitze ist nicht so schlimm wie bei unserer ersten Wanderung iklickenn diesem Urlaub. Allerdings gibt es auf diesem Weg auch Leitern und hohe Felsstufen ( die bereiten den Kindern weniger Probleme als uns ). Der Fluß ist türkisfarben und die Felswände ragen rings um uns hoch hinauf. Teilweise geht man im Schatten und dann wieder voll in der Sonne. An einer Stelle beim Fluß hätten wir gerne Rast gemacht, aber Edi und Tommi sind schon weitergegangen und außer Rufweite. Der Weg führt wieder bergauf und wir befürchten schon wieder am Rückweg zu sein. An einer Abzweigung warten die beiden endlich und wir erfahren von entgegenkommenden Deutschen, dass wir jetzt ein Bergaufstück vorklicken uns haben und dann wieder zum Fluß kommen. Edi geht dann noch zu einem Aussichtspunkt weiter und wir wandern den Weg weiter. Dieses Stück läßt uns einige Male fluchen. Wir klettern über Felsen und kommen dann zu einer Stelle, wo man Leitern bergab steigen muss. Verkehrtherum schaffen wir auch das. Edi holt uns bald ein und wir sind alle froh am Fluß eine Rast zu machen. Zum Glück haben wir noch eine zusätzliche Wasserflasche gekauft, denn wir sind alle sehr durstig ( zu viert haben wir insgesamt 7,5l Wasser mit ) und der Wasservorrat wird schon knapp. Die Kinder baden im eiskalten Fluß, wo auch Forellen schwimmen. Nach einer Pause von ca ¾ Stunde marschieren wir weiter. Der Weg führt mal bergauf, dann wieder bergab und wir sind schon ziemlich müde. Der Ausblick ist einfach toll, Felswände in schönen Farbschattierungen ragen um uns auf und hoch oben am Himmel sehen wir sogar sechs große Vögel, wahrscheinlich Adler, fliegen. Bei jedem Abstieg sind wir etwas frustriert, da wir alle eigentlich nur mehr hinauf wollen. Es kommen dann noch zwei Tunnel, wo wir besonders beim zweiten froh sind eine Taschenlampe zu haben. Der Tunnel ist recht lang und wirklich stockfinster. Der Weg ist auch nicht ganz gerade und Felsbrocken liegen auch herum. Ohne Taschenlampe ist das eigentlich nicht zu bewältigen. Nach diesen Tunneln sehen wir schon Canyoningtouren und hoffen bald am Ziel zu sein. Endlich kommen wir zu dem Punkt, wo diese Touren ihren Ausgangspunkt haben. Zu unserer Enttäuschung ist das aber nicht der Point Sublime.

 

Wir müssen noch ein Stück höher hinauf. Das letzte Stück zieht sich dann noch gewaltig und wir kommen knapp vor 1830 Uhr ohne einen Schluck Wasser dort an, waren also insgesamt über sechs Stunden unterwegs. Wir kaufklickenen sofort etwas zu trinken und warten dann doch ziemlich erschöpft auf unser Taxi. Es dauert noch ein bißchen, da sehr viele Leute zu ihren Autos zurück wollen und es nur zwei Taxis gibt. Bei den Autos ziehen wir sofort die Schuhe um und fahren nach Moustiers-Sainte-Marie, einem kleinem Dorf, das am Felshang liegt. Das Dörfchen liegt malerisch und gefällt uns sehr gut. Oberhalb ist zwischen zwei Felsblöcken eine Kette mit einem goldenen Stern in der Mitte angebracht, sehr eindrucksvoll. Das Abendessen schmeckt uns allen und wir sind hundemüde, als wir auf die ca 2Stunden dauernde Heimfahrt aufbrechen. Zum Glück ist nicht viel Verkehr und wir sehen auch nur einen Fuchs und sonst keinerlei Getier.

21.Juliklicken

Da wir alle sehr müde sind, schlafen wir lange. Am frühen Nachmittag fahren wir noch einmal nach Hyère und plantschen ein bißchen im Meer. Das Wasser ist diesmal noch seichter, aber komischerweise nicht so warm wie letztes Mal. Wir essen dann beim Hafen und hier haben endlich einmal noch alle Geschäfte offen. Es gibt auch viele „Standln“ und wir schlendern gerne durch und kaufen Kleinigkeiten.

 

22.Juli

Wir genießen noch einmal Haus und Pool und beginnen dann einzupacken. Am Abend essen wir im „La klickenRemise“.

 

 

 


 

 

23.Juli

Um 10.00 Uhr kommt unser Vermieter, wir übergeben das Haus und fahren nach Nizza. Zuerst laden wir unser Gepäck im Hotel ab, dann retournieren wir die Autos und fahren mit einem Bus vom Flughafen weg nach Monaco. Unsere Besichtigungstour beginnen wir beim Casino, gehen dann weiter zum Hafen und zum Königspalast. Die Parkanlagen sind wunderbar gepflegt, Blumen in allen Variationen und Farbtönen. Auch Häuser und Straßen sind blitzsauber.

klickenIrgendwie erinnert mich das alles an Disneyland.klicken Polizei sieht man sehr viel und so viele Ferraris wie hier, haben wir noch selten gesehen. Vom Königspalast hat man einen sehr schönen Blick auf die Stadt. Wir schlendern überall durch, die Herren versuchen die Strecke der Formel 1 Autos zu finden. Beim Rückweg zur Busstation ist dann beim Casino schon mehr los, Leute gibt es......
Mit dem Bus geht es wieder zurück nach Nizza und in unserem Hotel genehmigen wir uns noch einen Drink an der Bar.

24.Juli

Wir stehen wieder recht zeitig auf, da wir den Vormittag in Nizza verbringen wollen. Diesmal fahren wir mit einem Bklickenus vom Flughafen weg und das geht bedeutend schneller als beim ersten Mal. An der Promenade des Anglais findet ein Bouletournier statt, das ist recht witzig zum Zuschauen. Am Blumenmarkt gibt es wunderschöne Sträuße und wirklich günstig. Leider können wir keinen mitnehmen. Angklickeneschlossen ist noch ein Bauernmarkt mit Obst und Gemüse. Bei Fenecchio kosten wir noch ein Eis. Lavendeleis schmeckt so wie der Lavendel riecht und Tomaten/Basilikumeis schmeckt wirklich nach Tomaten mit Basilikum. Hier in der Stadt haben, obwohl Sonntag ist, viele kleine Geschäfte offen. Mit dem Bus geht es dann zurück zum Hotel und von dort schleppen wir unser Gepäck zum Terminal.
Abflug von Nizza 15.10Uhr Ankunft in Wien 16.55Uhr mit OS 426